Sex, Erotik & Lebenslust ... take me to heaven
Sex, Erotik & Lebenslust – was könnte schöner sein. Liebe kann doch keine Sünde sein . Dies und einiges mehr zum Thema ...
Sollte Ihnen die knackige Vitaminkost zu gesund sein, denken Sie nicht nur an die Äpfel, die Sie essen, sondern an Sinnlichkeit, Wollust, Geruch, Aroma, Sex, Erotik, Leidenschaft und Begehren. Sünde sollten Sie in diesem Zusammenhang einfach vergessen. Kann denn Liebe Sünde sein, sang Zarah Leander (1907-1981) mit Leidenschaft. Stellen Sie sich das einfach bildlich vor, auch schon als Vorfreude auf das eigentliche Geschehen. Verwandeln Sie sich doch in Eva, die die Kunst der Verführung beherrscht. Reichen Sie Ihrem Adam den Apfel der Wollust und erstarren Sie bitte nicht zur Salzsäule, wenn er sich vor Begeisterung auf Sie stürzt, Sie schneller ihrer Kleidung entledigt sind, als Sie atmen können, und ineinander verschlungen gemeinsam den Liebesapfel verspeisen. Ganz nebenbei noch ein wenig das Kamasutra üben oder im Tantra versinken. Einem Herrn habe ich zu Beginn unserer Beziehung ein Buch über Kamasutra geschenkt. Er hat es in die hinterste Ecke seines Bücherschranks vergraben und war auch sonst nicht sonderlich erpicht, Neuerungen in sein und mein Liebesleben zu bringen. Da reichten über kurz oder lang auch seine Liebesschwüre und liebevollen Zettelnotizen nicht mehr aus. Wir trennten uns. Das Kamasutra habe ich ihm sehr empfohlen in der Hoffnung, dass er eine andere damit glücklich macht. Ob er meinem Rat gefolgt ist, vermag ich nicht zu beurteilen, da ich ihn aus den Augen, aus dem Sinn und lang zuvor aus meinem Herzen verloren habe.
Sex, Erotik & Lebenslust
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Aber keine Sorge, dazu gibt es später noch ein paar Ausführungen. Jetzt genießen Sie erst einmal in Ruhe. Machen Sie es wie die Buddhisten: Wenn Sie essen, essen Sie, wenn Sie lieben, lieben Sie, wenn Sie genießen, genießen Sie. Nehmen Sie den Moment wahr: Wenn Sie lieben, lieben Sie – vergessen Sie alles um sich herum und tauchen sie ab ins Yin und Yang, ins Hell und Dunkel, in Dominanz und Devotion, in Sanftheit und Wildheit – in das Salz des Lebens, bestehend aus Liebe, Erotik und Sex, Fantasie und Realität, Spannung und Entspannung, Neuem und Bekannten, Sich-Trauen, Vertrauen und Fallen-lassen ...
take me to heaven
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Erheben Sie es zum Ritual. Bleiben Sie dabei locker und entkrampft. Entspannen Sie sich und steigen Sie ein in die Welt der Wünsche und Träume. Gehen Sie auf die Reise – innerlich und äußerlich. Lassen Sie zu, was bisher verboten erschien, probieren Sie aus und haben Sie Spaß. Trauen Sie sich, entwickeln Sie Mut und vergessen Sie gute Vorsätze und Regeln. Sie entdecken Ihre eigenen Regeln, die sind fortan gültig ... Betrachten Sie alles andere als Schnee von gestern, fortan ohne weitere Bedeutung für Sie und Ihr Handeln, und lassen Sie sich zu nichts zwingen.
Verhüllung hat dabei genauso ihren Reiz wie die Enthüllung. Üben Sie sich in der Kunst, die richtige Verbindung zu schaffen, das eine mit dem anderen zu verknüpfen. Körper, Geist und Seele miteinander zu einem Ganzen zu verweben. Das sollte das Ziel sein. Nicht zu vergessen auf dem Weg dorthin: die Freude und Leichtigkeit des Seins, des Dufts, des sich Hingebens und Genießens, Empfangens und Gebens, und das nicht nur der Äpfel wegen. Verwandeln Sie sich in Eva und versetzen sich ins Paradies. Geht nicht, gibt’s nicht. Zelebrieren Sie die Kunst der Verführung und die Kunst von Leidenschaft, Hingabe, Nehmen ...
Fangen Sie mit einem Apfel an und schauen Sie, was sich daraus alles entwickeln kann. Es gilt das Potential zu entwickeln, das in jedem von uns steckt, auf jeder Ebene, und die Ebene der lustvollen Lebensenergie sollte oberste Priorität haben. Wie schreibt Johann Wolfgang von Goethe so sinnig: „Über Rosen lässt sich dichten. In die Äpfel muss man beißen.“

Zu den Rosen kommen wir noch. Widmen wir uns aber zunächst einmal dem Biss in den Apfel oder im übertragenen Sinn: dem Biss ins freudvolle Leben. Das sind doch wirklich paradiesische Aussichten und Grund genug, es auszuprobieren. Aus Mutter Teresas Mund stammen die Worte: „Die Liebe macht, dass man mutig sein kann.“
Die Liebe zu uns selbst sollte allen Mut entfachen, den wir aufbringen können, und denken Sie bloß nicht mittendrin ans Aufgeben. Halbe Sachen machen gilt nicht, haben Sie doch bestimmt schon als Kind gelernt. Gut, dann betrachten Sie es ganz einfach so: Der Weg ist das Ziel, und um die Wege dorthin sollten Sie sich kümmern. Mag er ein wenig holprig sein, weil Sie neue Wege beschreiten, sich nicht mehr darum kümmern, was denn die anderen sagen, einfach den Satz überhören: „Das kannst du doch nicht tun. Was sollen die Leute sagen?“ Sie sind ab sofort wichtig und der Maßstab und Hauptakteur auf der Bühne Ihres Lebens, und Ihr oberstes Ziel heißt: Liebe dich selbst, nur dann kannst du andere lieben.
Aus dem Buch „Die Liebesdiät – Die schönste und angenehmste Art, mit ihrem Körper in Einklang zu kommen“, Susan Heat, Gaby-Verlag ,
http://www.gaby-verlag.de/index.php?section=kurzinfo&wahl=liebesdiaet
Herzlichst
Eure
Susan Heat
Fotos: Stefan Bayer; Uschi Deyducker/Pixelio (2); Gaby-Verlag