Frauen ohne Sex - Tabuthema
Ein interessantes Thema, welches vermieden wird angeschnitten zu werden. Es existieren doch noch sehr viele Tabus in unserer Gesellschaft, die es zu überwinden gibt. Auch bei diesem Thema gibt es Unterschiede bei Mann und Frau und die Haltung zu Sex, Lust, Liebe. Ein sehr umfangreiches Thema. Vielleicht verknüpfen viele Frauen Sex mit Bindung und Gefühl, wobei bei Männern diese Bindung viel lockerer ist und sie einfach ihre Lust ausleben wollen. Mann und Frau sind in einigen Situationen anders gepolt. Ob das genetisch bedingt ist?
Was passiert, wenn man ohne Sex lebt.
1. Die Angst vor dem Sex wird größer.
2. Sexuell unerfüllte Frauen sind anfälliger für Krankheiten, fühlen sich ungeliebt.
3. Häufig flüchten Frauen dann mehr in den Beruf oder ehrenamtliche Tätigkeiten.
4. Frauen entfernen sich auch emotional weiter von sich weg, hinterfragen ihre eigene Sexualität immer weniger, begründen es oft damit, dass Sex nicht so wichtig sei.
5. Frauen unterschätzen, dass Sexualität ein Grundbedürfnis wie Essen und Trinken ist und sie sich selbst beschränken, wenn sie dieses Bedürfnis nicht befrieden.
6. Sexualität wird öffentlich kaum besprochen. Wenn eine Frau sagt, dass sie sexuelle Bedürfnisse hat, wird sich leicht abgestempelt als „Schlampe“, wo hingegen ein Mann, der viel Sex- und Sexabenteuer hat von seinen Artgenossen bewundert wird.
7. Bei Frauen greift hier die Erziehung. Mädchen werden nicht erzogen, dass sie ihre Sexualität leben.
8. In den 70er und 80er Jahren war das anders, da wurde die freie Liebe probagiert. Aber man sagt, dass alle 20 Jahre ein Umkehr stattfindet und das zeichnet sich auch dadurch aus, dass heute wieder mehr 15jährige schwanger werden und Babys bekommen, also sehr früh Mutter werden. Sie wünschen sich Liebe, erhalten von den Jungen Sex und sind dann völlig verwundert, wenn dieser Sex auch noch Folgen hat.
9. Frauen benötigen meist das Gefühl, geliebt zu werden. Einfach nur Sex kommt ihnen häufig nicht in den Sinn, das finden sie meist unmoralisch und verwerflich, sehen es als etwas Verbotenes und Schmutziges an.
10. Mädchen lernen nicht über ihre Sexualität zu sprechen. Sie reden über Jungs, später über Männer, meist darüber, was diese nicht tun, worüber sie sich geärgert haben, selten über den Sex mit ihnen.
11. Über eigene Sexualität reden Mädchen und Frauen selten, das bemerke ich immer wieder. Sie beschäftigen sich viel zu wenig mit ihrem Körper und mit Selbstbefriedigung. Ein Grund liegt darin, dass die Geschlechtsorgane der Frau versteckt liegen, sie also nicht so leicht erreichbar sind wie bei einem Mann.
12. Frauen hinterfragen ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse seltener.
13. Wie sagen: Nur einfach Sex mit irgendeinem will ich nicht, dann lieber gar nicht.
14. Sie verkennen völlig, dass dieses „dann gar nicht“ sie in einen fatalen Kreislauf bringt. Sie leben enthaltsam, hoffen auf den Märchenprinzen, meist auch hier, ohne wirklich darüber nachzudenken, was sollte dieser Märchenprinz haben.
15. Es ist also sinnvoll, sich als Frau hinzusetzen und eine Liste zu machen von den Charaktereigenschaften, der Größe, ob er Nichtraucher sein sollte, seine Interessen und vielem mehr.
16. Je klarer einer Frau ist, welchen Mann sie sucht, umso größer ist die Chance, dass sie ihn auch bekommt.
17. Natürlich gibt es noch keinen Versandkatalog für Männer, aber Frauen neigen auch hier dazu, es dem „berühmten Zufall“ zu überlassen. Mehr Klarheit für sich selbst, ist jeder anzuraten.
18. Sich selbst auszutesten, auch bei einem Abenteuer, ist für jede Frau wichtig.
19. Nicht in jedem Mann sofort den potentiellen Partner oder Ehemann zu sehen, sondern erst einmal auszuprobieren, wie riecht und schmeckt dieser Mann – wie ist der Sex mit ihm, wie küsst er, wie gut er mir, meinem Körper und letztendlich auch meiner Seele.
20. Sich einfach einen Mann für eine Nacht nehmen, dass tut Frau nicht, so wird es Mädchen schon früh beigebracht. Dieses Muster zu durchbrechen, fällt vielen Frauen schwer.
Herzlichst
Susan Heat
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