Sonntag 12. Oktober 2008

Veröffentlicht auf von Susan Heat

Guten Morgen.

Gestern rief mich ein 64jähriger Mann aus dem Münsterland an. Er hat sein Geld durch die Finanzkrise verloren und nur noch dreißig Prozent von dem, was er vor kurzem in seinen Aktiendepots hatte. Experten haben es ja vorausgesagt, prognostizieren den Crash schon zwei Jahre früher. Jetzt macht er Hamsterkäufe für die nächste dir bis vier Monate. Als Kinder musste er hungern, und weil wir ja, wie nicht nur dieser Mann sagt, inzwischen fernversorgt werden, sprich alle Lebensmittel werden meist von weither angefahren, kauft er ein wie verrückt. Gibt wahrscheinlich gerade sein letzte Drittel dafür aus.

 

Ups, das war das erste Telefonat am gestrigen Samstagmorgen und das saß. Schon überlegte ich, ob ich nun auch zum Hamstern losdüsen sollte, kam aber dann doch schnell von dem Gedanken ab.

 

Abends beim Nordic-Walking traf ich dann einen Bekannten aus der Nachbarschaft. Er ist aus Bahrain. Dort besagen die Vorhersagen, dass die Menschheit aufgrund ihrer Gier in eine große Krise stürzen wird. Ein Umbruch wird dann stattfinden und letztendlich kommen die Menschen zum Tauschgeschäft zurück. Die heute armen Länder brauchen auch dann die Hilfe der reichen Länder, damit sie etwas zum Tauschen haben und ihr Leben organisieren können.

 

Auf Phönix kam heute morgen ein interessanter Bericht zum Thema Paradies in den Glaubensrichtungen Christentum, Islam und Buddhismus, wonach das Christentum nach dem Glück im außen und dem Paradies nach dem Tod strebt. Der Islam verspricht Freuden und Männern 72 Jungfrauen, plädiert für die Wonne und den Genuss. Der Buddhismus setzt auf Glück im Inneren und die Gleichförmigkeit und Wiederholung.

Sicherlich kann das Paradies nicht sein, wie verrückt zu konsumieren und dafür auch noch die Kirche und den Glauben ranzuziehen. Ein Mitglied des Stiftes Melk bemerkte, dass gerade Gorge W. Bush ganz groß im Verbrämen der christlichen Lehre sei und sie nur für seine Zwecke benutze. Er wies auch auf den Ein-Dollar-Schein mit der Aufschrift “In God we trust“ hin.

 

Ja, was ist Glück und wo ist unser Paradies. Dazu bedarf es wenig, weniger als wir denken ...

Herzlichst

Susan Heat - Love & Life Beraterin - susan-heat.de

 

Mehr Infos zur Senung auf Phönix
Sendetermin

So, 12.10.08, 09.00 Uhr

Mo, 13.10.08, 07.30 Uhr

"Wenn du einen Tag glücklich sein willst, dann trinke eine Flasche Wein. Wenn du eine Woche glücklich sein willst, dann schlachte ein Schwein. Wenn du ein Jahr glücklich sein willst, dann heirate. Wenn du aber ein Leben lang glücklich sein willst, dann werde Gärtner." Dieses chinesische Sprichwort beschreibt treffend, was jene Menschen bewegt, die in den Paradiesgärten der großen Weltreligionen ihr Glück gefunden haben.

Die Gärtner der Paradiesgärten haben ihre eigenen Lebensgeschichten, mit beruflichen Schwierigkeiten und privaten Schicksalsschlägen, aber alle mit dem gleichen Ergebnis: Sie haben ihr Paradies im Garten gefunden. Im Steingarten des Kodaji in Kyoto, in den Gärten des Real Alcazars in Sevilla, der Alhambra in Granada oder im Paradiesgarten des Stiftes Melk.

Das sind einige der Schauplätze, an denen Christian Kugler jene Bilder eingefangen hat, die nicht nur das physische Abbild des Paradieses repräsentieren, sondern auch den roten Faden bilden für das Verständnis der Paradiesvorstellungen der großen Weltreligionen Buddhismus, Hinduismus, Islam und Christentum.

Dokumentation von Christian Kugler (2006)

(Quelle: http://www.phoenix.de/paradiesgaerten/2008/10/12/0/203359.1.htm - Stand: 12.10.2008)

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Veröffentlicht in Susan Heat`s Diary

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J
Oh ja...<br /> Wo wird das noch alles hinführen...<br /> LG Jano
Antworten
S
<br /> Ja. Keine Ahnung. Aber lässt nicht wirklich etwas Gutes ahnen.<br /> Dennoch. In jeder Krise liegt auch ein Chance ...<br /> Herzlichst<br /> Susan Heat<br /> <br /> <br />