Lisa-Maria – sexy, gehorsam, leckt gut

Veröffentlicht auf von Susan Heat

 

Wenn ihre Zunge an meinem Ohr entlang gleitet. Dann gibt es für mich kein Halten mehr. Einfach himmlisch. Bitte mehr, oh ja, hör nicht auf ....

Eigentlich verstehe ich die Welt nicht mehr. Ja, richtig gelesen. Eigentlich. Sie wissen schon, was eigentlich bedeutet nicht wahr? Wurde im Jahr 2004 zum Unwort des Jahres erklärt.


Eigentlich, ja was für ein Wort. Nicht Fisch und nicht Fleisch – eigentlich. Das sagen die Leute immer, wenn sie nicht wirklich Farbe bekennen wollen. Das sagen vor allem Frauen, wenn sie Ja sagen, aber Nein meinen. Eigentlich ist es mir ja egal ...

 

Ja, die Frauen. Wo ich doch gleich beim Thema bin. Bis vor drei Jahre war ich recht glücklich. Lebte zwanzig Jahre mit meiner Lena zusammen. Wir waren auch verheiratet und eigentlich ein glückliches Paar. Da ist es wieder, dieses eigentlich. Aber auch in meinem Leben schlich es sich ein.

 

Ich, der gestandene Mann von knapp 50 Jahren mit einer lieben Frau an der Seite. Kinderlos. Sicherer Behördenjob. Belesen. Genügsam. Geduldig. Also dieser ganz normale Mann stand plötzlich mit einem Problem da.

 

Alles begann vor fünf Jahren. Da gab es doch diese Flut, wo der Rhein über die Ufer trat. Eigentlich wäre das nicht schlimm gewesen, hätte es nicht die Erdgeschosswohnung meiner Mutter unter Wasser gesetzt. Natürlich musste auch das Schlafzimmer daran glauben. Da holte ich Mama zu uns, also meiner Frau und mir, ins Bett. Ich konnte sie doch als fürsorglicher Sohn nicht mit ihrem Bett einen Meter im Wasser schwimmen lassen. War doch schließlich kein Boot.

 

Lena war eigentlich nicht sauer, sogar mit der Entscheidung einverstanden. Aber als Mama nach fünf Monaten noch immer in der Mitte zwischen und schlief und nachts mächtig schnarchte. Ja, da war die Lena dann irgendwie doch nicht mehr so begeistert und dann wohl eigentlich sauer.

 

Jedenfalls machte sie ordentlich Druck, verwickelte mich ständig in Diskussionen und bohrte so lange, bis ich mich mühte und Mamas Wohnung wieder auf Vordermann brachte.

 

Meine geliebten Bücher sah ich in der Zeit nur im Vorbeigehen. 2.500 Stück sind`s an der Zahl. Die Titel kann ich alle auswendig und ich schwör`s. Ich habe jedes einzelne Buch gelesen.

 

Mama schlief wieder unten in ihrem eigenen Bett. Lena gab Ruh und bei uns herrschte wieder Frieden.

 

Dann eines Tages sah ich Lisa-Marie. Wir blickten uns an und fortan an bestimmte sie mein Leben. Ich nahm sie mit nach Haus, stellte die Kleine Maus meiner lieben Lena vor. Die fand sie ganz putzig und hatte nichts dagegen, dass Lisa-Marie bei uns blieb.

 

Fortan schlief sie in unserem Ehebett in der Mitte. Ach war sie süß, niedlich und so klein, diese kleine Lisa-Marie.

 

Aber sie wuchs schnell, schlief weiter in unsere Mitte und eigentlich hatte Lena davon eines Tages genug.

 

Vor allem, dass sie so gut leckte, das war der Lena wohl ein echter Dorn im Auge. Mir machte das ja einen Heidenspaß und ich konnte von dieser Zunge und ihren Fertigkeiten nicht genug bekommen. Ohhhh, mir läufts den Rücken rauf und runter, wenn ich nur dran denke.

 

Was soll ich sagen. Eines Tages komm ich von der Arbeit nach Haus. Lisa-Maria begrüßt mich, leckt mich mal wieder so richtig gut mit ihrer Zunge.

 

Von Lena keine Spur. Die Schränke leer, ihre Klamotten weg. Ein Zettel auf dem Tisch. Sie wünsche mir alles Gute mit Lisa-Marie.

 

Meine Güte. Frauen. Immer eifersüchtig, immer gleich sauer und eigentlich nie zufrieden.

 

Seitdem schläft Lisa-Marie im Ehebett an meiner Seite, leckt mich immer zwischendurch.

 

Wenn`s draußen feucht ist, muffelt sie ganz schön. Und ihr Atem, der versetzt mich meist ins Koma. Aber ich liebe sie, dieses Teufelsweib, dieser Satanbraten auf vier Samtpfoten.

 

Ganz recht. Lisa-Maria ist mein treuester Schatz. Labrador, reinste Rasse, gut gewachsen, sexy, gehorsam, klagt nie, verwickelt mich in keine überflüssigen Diskussionen – und hat eine Zunge, Mann, oh Mann. Mit dieser Zungenfertigkeit könnte sie wohl in einem angesehen Etablissement eine Superjob bekommen.

 

Aber sie ist mein. Ganz für mich habe ich sie. Sie ist so treu und eigentlich meckert sie nie.

 

Nur, wenn ich mal eine Frau treffe. Kommt ja nicht wirklich häufig vor, dann knurrt Lisa-Marie diese sofort an und fletscht gefährlich die Zähne.

 

Frauen und ihre Eifersucht. Machen anscheinend auch vor einen so tollen Hündin wie Lisa-Maria nicht halt.

 

Aber die Frauen, ich meine die mit zwei Beinen, sind ja auch gleich komisch drauf.

 

Regelmäßig zicken sie rum, wenn sich mal eine in mein Schlafzimmer verirrt. Wollen mich nicht mit Lisa-Maria teilen und ekeln sich vor ihrer nassen Zunge.

 

Ach, da kann ich nur seufzen und verstehe nicht so richtig, warum. Lisa-Marie ist doch eine Seele von Frau und eigentlich könnte doch alles so schön sein.

 

Ja eigentlich. Ach Lisa-Maria, komm her meine Gute. Leck mich doch jetzt einfach ein mal. Mmmmmhhhhhhh – brav, weiter so, ja so ist gut. Oh, hör nicht auf. Du hast`s echt drauf Baby .....

 

 Susan Heat Love & Life Beraterin, Buchautorin, TV-Expertin - susan-heat.de


Foto: Susan Heat


Impressum - http://lieben-und-lachen.over-blog.de  

 

 

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Veröffentlicht in Unglaublich-aber_wahr!

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Nicht zu fassen, wozu manche Männer ihre Hündinnen missbrauchen. Krank, die Menschen sind wirklich krank.<br /> Fürtdi
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Nicht zu fassen, wozu manche Männer ihre Hündinnen missbrauchen. Krank, die Menschen sind wirklich krank.<br /> Fürtdi<br /> Monika
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