Wie viel Madonna steckt in jeder Frau

Veröffentlicht auf von Susan Heat

 



Muskelfrau, Vorbild, Egomanin, Zuhälterin, Sexobjekt und Feministin. Madonna – eine Frau wie ein Vulkan ...

Die Pop-Ikone ist jetzt 50 und alle Medien berichten schon fleißig drüber. Für sie selbst ist „50 eine Zahl wie jede andere. Wenn man es anders sieht, hat das mit Konditionierung zu tun.“ Peng! So einfach ist das für sie.

 

Das größte an Madonna ist sicherlich nicht ihre Stimme. Sind es ihre Muskeln? Vier Stunden täglich stählt sich – wie es sich gehört mit Personal Trainer – ihren Körper.

 

Sie singt, tanzt, spielt und inszeniert sich ständig selbst. Mal Hure, mal Zuhälterin, mal Domina, mal Sexobjekt. Auch als Feministin wird sie eingestuft.

 

So ist sie halt – wie ein Chamäleon. Mal sanft, mal wild und macht einfach, was sie will.

 

Die einen bewundern sie, die anderen schimpfen drauf.

 

Manche nenne sie vulgär, gefährlich und gleichzeitig süß. Für andere ist sie die seelenlose Perfektion mit einem Herz aus Stahl. Aber auch die Mama Madonna – wie jede andere – mächtig stolz auf ihre kleine Kinderbande – Lourdes, Rocco und Adoptivsohn David.

 

Sie zofft sich ordentlich mit ihrem Ehemann und macht das auch noch publik. Dabei ist es ihr völlig, egal, dass er davon gar nichts hält.

 

Sie prägte so manche Generation. Machte aus unscheinbaren Kleinstandteens neogrelle Straßenschrecks.

 

Madonna befreite und verkörpert für viele die pure Lust. „She`s a bit like a virgin“, kündigte sie Bette Midler beim Live Aid Konzert an und fügte hinzu: „She ist Madonna.“

 

Sie küsst Frauen öffentlich. Ist die personifizierte Provokation. Willenstark und ohne Berührungsangst.

 

Madonna macht, was sie will, polarisiert und schert sich um die Meinung anderer einen Dreck. Sie zelebriert sich als sexuelles Wesen, zeigt sich als Frau, so wie sie es will, als Sexualobjekt.

 

Madonna kontrolliert ihre Präsentation, ihre Musikproduktion, wie sie aussehen will und was sie sagen möchte. Madonna hat hier die vollkommene Macht und damit Geld. Macht und Geld ermöglichen diese Selbstbestimmung. Manche sehen sie daher als Bindeglied zwischen Alice Schwarzer und Verona Pooth.

 

Sich neu erfinden, sich im Leben vieles trauen und die unterschiedlichsten Dingen tun, Das alles zeigt Madonna. Sie hat sogar den Entwicklungsgedanken in den Mainstream geholt.

 

Mehr Mut, nicht auf die anderen hören, besser auf die eigene innere Stimme lauschen. Sich selbst als Frau möglichst schon früh entdecken und sich ausprobieren. Keine Angst zu haben, aufzufallen. Die anderen reden lassen und einfach machen!

 

Wie viel Madonna steckt wohl in jeder Frau? Ich hoffe, jede Menge. Auch ohne ihre Millionen, den Tross von Beratern und Stylisten.

 

Einfach machen. Das Leben ist zu kurz, um sich ständig fremd bestimmen zu lassen und darauf warten, dass sich nur die anderen trauen.

 

Einfach tun, und drauf pfeifen, was die anderen sagen!

 

Text: Susan Heat Love & Life Beraterin - susan.heat.de

Foto: pixelio/Clarissa Schwarz


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Veröffentlicht in Von-Frau-zu-Frau

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