Das pralle Leben

Monday, 8. september 2008 1 08 /09 /Sept. /2008 13:10



Zu wenig Männer hat das Land. Da hilft ganz klar ein Mann den heiratswilligen Frauen auf die Sprünge und macht aus ihnen Vamps und sanfte Schmusekatzen ...

„In einem Land mit chronischem Männermangel, in dem es zum guten Ton gehört, wenn einer seine Gattin schlägt,“ braucht es einen Mann wie Wladimir Rakowskij. In sechs Tagen macht er aus selbstbewussten Frauen attraktive Verführungskünstlerinnen, die jederzeit den richtigen Anmachtrick parat haben.

 Dafür wackeln sie mit dem Hintern, lernen gekonnt ihren Kopf in 15 Grad-Neigung zu heben, verführerisch zu gucken oder sich wie eine Katze an das Objekt ihrer Begierde zu kleben, damit er ihnen das Objekt der Begierde kauft

 „Frauen sind schon mit ihrer Geburt die geborenen Schauspielerinnen“, weiß der Meister der Moskauer Luderschule. Vor zehn Jahren erkannte Der 43-jährige den Trend und hob seine Wissenschaft „Stervologia" aus der Taufe. Der Psychologe war zuvor in Staatsdiensten und zeigt Frauen seit einem Jahrzehnt wie sie als „Sterva“ Männer bezirzen und um den kleinen Finger wickeln. Sterva ist für die meisten Russen nichts anderes als eine Hure, im günstigeren Fall ein Luder.

 Na bitte. Da haben wir sie doch wieder die alte Mähr von der Heiligen und der Hure. Die macht auch vor der 27jährigen Natascha nicht halt. Hübsch ist sie, selbstbewusst und hat einen guten Job als Anlagenberaterin in einer Moskauer Bank. Nur einen Mann hat sie nicht. Das ist ihr Dilemma. Deshalb meldete sich sie zum Schlampenkursus bei Wladimir Rakowskij.

 Sechs Tage dauert der Luder-Fitmachkurs. 200 Euro blättert jede Teilnehmerin dafür hin. Aber dafür bekommt frau auch jede Menge geboten. Zum Beispiel die Technik wie sie richtig eine Banane isst. Soll frau sie wirklich essen. Nee, dran üben soll die hübsche Maid. Ein absolutes Must. Stehen doch auch die russischen Jungs auf einen guten Blow Job. Nach der Übung sind dafür die Russka-Ladies auf jeden Fall gut vorbereitet.

 Der Anmachtrainer zeigt natürlich auch, wann und wie frau vor dem Auserwählten gekonnt auf die Knie geht. Treuherzig landet sie prompt und gekonnte zwischen seinen Beinen – Aug in Aug mit seinem Schritt. „In dieser Situation ist der Mann gefangen und kann nicht einfach weg“, freut sich Rakowskij und die anderen Teilnehmerinnen klatschen dazu begeistert Applaus.

 Männerfang ist ja auch die Devise. Da darf`s für ihn auch schon mal die Überrumplungsvariante sein. Um die paar Russen kämpfen die Schönen des Landes eben mit allen Bandagen und Tricks.

Für den Luden-Macher ist sein Angebot die russische Antwort auf die westliche Emanzipation. „Denn auch in Russland haben die Frauen übers Karrieremachen ihre Weiblichkeit vergessen.“

Ein Dilemma für die Frauen. Männer sind ja sowieso zuwenig im Land. Und für den Luder-Trainer ist es das wahre Glück. Stehen doch die Frauen Schlange, um sich von ihm auf den richtigen Verlockungspfad bringen zu lassen. Die Ehefrau des Trainers hat natürlich auch bei ihm geübt. Süße 19 ist die Kleine und ganz das Ergebnis seiner fürsorglichen männlichen Schule. Und natürlich ganz, ganz lieb ...

 Ist es da nicht schön, wenn einer die Mädels wieder auf den richtigen Kurs bringt. Obwohl Rakowskij seine Teilnehmerinnen auch ermuntert, nicht dem Idol ihrer Mütter nachzueifern. „Die wollen, dass ihre Töchter einen Mann bekommen, egal, ob er seine Frau verprügelt, oder sich wie es viele Männer in Russland tun, sich von ihr aushalten lässt. Hauptsache verheiratet.“

 Whow! Hätte bestimmt keiner gedacht.

 Dass die russischen Männer so schrägt drauf sind. Wer hätte das erwartet. Ich sollte mir an Wladimir ein Beispiel nehmen und eine richtig tolle Luderschule aufmachen. Klar kriegen die Frauen von mir beigebracht wie sie den Champus gekonnt über ihren Busen gießen und genüsslich nach ihrem Strip vor ihrem Auserwählten im großen Champagnerglas baden. Ganz wie Dita von Teese. Luder sind immer gefragt. Und ein paar Abstriche müssen halt auch die westlichen Frauen mal endlich machen.

Sonst schnappen uns die sinnlichen Kubanerinnen und heißen Brasilianerinnen, die willigen Thais und ludergetrimmten Russinnen noch alle Männer vor der Nase weg.

 Das soll und darf nicht geschehen. Hier hilft nur eine Notfall-Sofort-Programm und ganz klar die Eröffnung eines Heiligen-und-Huren-Palasts als Ausbildungsstätte für emanzipierte Frauen. Die danach auf jeden Fall wissen, was Männer wünsche und vor ihm jederzeit, gehen, wie auch Jerry Hall vor ihrem Mick Jagger, wann und wo immer ER will, in die Knie gehen. Ihm jeden Wunsch von den Augen und Lippen ablesen und allzeit bereit und ständig zu seiner Verfügung stehen.

 Solche Frauen braucht das Land. Dann müssen sich die Jungs nicht mehr emanzipieren und lange überlegen, welches Rollenbild Frauen heute von ihnen erwarten. Dann ist die Welt endlich, endlich wieder in Ordnung. Sie Heilige und Hure. Er wieder der Herr im Haus. Klar bekommt sie dafür auch öfter mal ne Belohnung. Was nettes zum Anziehen. Einen schicken Flitzer und den Luxustrip ins Taka-Tuka-Land.

 
Geht doch, werden die Herren der Schöpfung aufatmend seufzen. Muss doch, zischt wohl die Damenwelt. Ist doch völlig normal, sage ich und nehme gern die ersten Anmeldungen von umpolbereiten Frauen an dieser Stelle entgegen.

Mit den ersten dreißig fange ich gleich an. Zuerst geht`s dabei um die Banane. Alles andere folgt danach. Flirten, Strippen, Neigen, Hüften rollen, Augenklimpern – gekonnt und zum Erfolg gemacht!

Luderwillige können sich sofort melden. Männer dürfen gern Geschenkgutscheine für ihre Auserwählte erwerben. Es muss doch auch aus den emanzipierten Frauen hierzulande wieder ein liebes Weibchen zu machen sein. Wäre doch gelacht. Und Humor wollen wir uns bei dieser ernsten Sache auf keinen Fall leisten.

Geht nicht, gibt`s eben in einer Luderschule nicht. Protest zwecklos. Andere Vorschläge abgelehnt. Beschlossen und verkündet! Hallelujah! Da können Männer jetzt schon mal jubilieren. Aber nicht zu tolle und auf keinen Fall triumphieren. Sonst geht das Ding vielleicht doch wieder nach hinten los. Und das hatten wir doch nun schon eine ganze Weile. Damit muss jetzt endlich Schluss sein.

Also Frauen. Nichts wie ran! Auf zum Schlampenkurs. Auf Euch wartet eine schöne Belohnung und eine tolle Reise ins Taka-Tuka-Land.

Text: Susan Heat - Love & Life Beraterin
Foto: Goisa/pixelio

Impressum - http://lieben-und-lachen.over-blog.de

von Susan Heat - veröffentlicht in: Das pralle Leben - Community: Lieben und Lachen
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Tuesday, 19. august 2008 2 19 /08 /Aug. /2008 11:44



Liebe dich selbst, der Beginn einer lebenslangen Romanze
 

Männer behaupten, sie sind gut zu sich. Wollen wir es ihnen mal glauben. Obwohl, ein bisschen an ihrer Oberfläche gekratzt, kommen auch bei ihnen Dinge zutage, die sie auf den ersten Blick nicht sonderlich beachten.
 

 Erzählte mir doch ein Anwalt sein Leid, gerade leidend, weil beim Tennisturnier seine linke Achillessehne gerissen ist. Dabei wollte er doch nur seiner persischen Frau und seiner zweijährigen Tochter imponieren. Sein Hechtsprung ans Netz war echt galant. So hatte er es jedenfalls noch in Erinnerung. Dann wurde ihm schwarz vor Augen. Als nächstes fand er sich dann im Krankenbett wieder. Eine Woche Zwangspause und seit Montag war er wieder zu Hause. Mit seiner Frau teilte er sich die Betreuung ihrer Kleinen. Funktionierte normalerweise gut. Drei Tage war er im Büro, den Rest arbeitete er von Daheim. Tolle Lösung, so konnte die Ehefrau auch in ihrem Zahnarztberuf tätig sein.


Da er gerade litt, fiel ihm auch ein, dass seine Frau nicht so war wie er`s gern hätte. Sie war so kühl, so unnahbar. Daran änderte auch seine lädierte Sehne nichts. Ein paar Streicheleinheiten täten ihm gerade jetzt besonders gut. Nicht mal duschen konnte er mit dem eingeschienten Fuß. Das musste deine Holde doch mitbekommen haben.


Aber seit die Tochter auf die Welt kam, tickte sowieso einiges in ihrer Ehe nicht mehr richtig. So empfand er das. Er sensibel, liebesbedürftig, Tierkreiszeichen Fische, emotional war immer noch in seine Frau verliebt. Jedenfalls meist. Dann gelüstete es ihn nach spontaner Umarmung, klar auch nach Sex. Aber von ihr kam nur eisige Abwehr. Das ging nun schon zwei Jahre so.

Er war ein exzellenter Anwalt, ein Player und Könner auf dem Gerichtsparkett. Selbst die Schauspielkunst beherrschte er. Durchschaute schnell seine Mandanten, glänzte in seinen Plädoyers mit großem Erfolg, bekam oft sogar Applaus.


Nur zu Hause, da wollte seine Frau nicht so recht. Überhaupt, die Frauen. Eigentlich hatte er sie und die Situation voll im Griff. Nur, wenn sie ihm so überheblich gegenübertraten, es ihn völlig unvorbereitet traf, ja, dann wurde es für ihn schon mal schwierig. Er wollte nicht unhöflich sein, fühlte sich aber doch im Würgegriff und wie sollte er da, bitte schön, gut zu sich sein?


Letztens war ihm das mit einer Kollegin passiert. Er hat seine Kanzlei und sie die ihre. Also traf er sie mittags zum Lunch, wollte mal checken, ob nicht eine Kooperation möglich sei. Mann, war die kalt und puh, echt arrogant. Behandelte ihn wie einen kleinen Jungen, so richtig von oben herab und hatte dann den Nerv, ihn zwei Wochen später dreist anzurufen und wollte seinen fachmännischen Rat. So unter Kollegen, die sie ja schließlich seien. Irgendwie hat er sich dann rausgeredet aus der Nummer. Er wollte ja nicht unhöflich sein.

Ähnliches passiert ihm auch oft mit seiner Frau. Die ist ja im Tierkreiszeichen Waage. Eigentlich läuft es zwischen ihnen ganz gut. Nur die Liebe, die ist irgendwie seit der Geburt ihrer Tochter einfach weg. Es geht nur noch ums Organisieren, Formalien ordnen, wer, wann, wie auf die Kleine aufpasst. Wer, wann, wie, wo arbeitet und beschäftigt ist. Mehr passiert nicht ...


Da fragt er sich nun schon seit einiger Zeit, ob`s das mit der Liebe und seiner Ehe gewesen sei? Er braucht doch die Anerkennung seiner Frau, will ihre Liebe und klar, sie auch körperlich spüren.


Was tun? Wie kommt er denn nun wieder raus aus der Nummer? Reden? Mit seiner Frau? Etwas ändern? Ja, aber was? Ihr ein gutes Gefühl geben? Okay, tat er ja, aber sie merkte es nicht einmal. Klartext reden. Gut zu seiner Frau sein? Was denn noch? Er kümmerte sich doch schon um tausend Sachen. War das etwa nicht genug?

 Klar aussprechen, was er sich wünscht? Das Begehren zurück in ihre Partnerschaft bringen. Das sollte er alles alleine tun? Konnte das überhaupt funktionieren? Nein!. Das hatte er sich schon gedacht. Nicht immer bei ihr der Schauspieler sein. Nicht immer alles kontrollieren wollen. Sich Zeit nur für sich und seine Frau einplanen. Nicht nur funktionieren.


Liebe benötigt Zeit. Liebe will gepflegt werden. Und einer reicht dabei immer zuerst die Hand.


 
Okay, okay. Er hatte verstanden. Spontane Gefühlsausbrüche sollten fortan nicht nur die Regel sein. So wie am Anfang würde es nicht mehr sein, auf jeden Fall nicht von allein. Okay, auch das hatte er nun kapiert. Gut zu sich sein ist der Anfang und dann gibt man das gute Gefühl an seine Frau weiter und an die, die einem am Herzen liegen.

 So etwas nennt sich dann Liebe. Sich selbst lieben ist der Beginn und dann gibt man sie allen
und kann so gut zu sich sein. Ist doch ganz einfach und hört sich ziemlich leicht an.


Als Tipp zum Schluss wie Sie sich selbst lieben können mit einer einfach Übung, die Sie täglich viermal wiederholen - ein paar Wochen lang:
 
Schließen Sie nun die Augen und atmen tief ein
und sagen sich:
Ich liebe mich selbst

beim Ausatmen sagen Sie sich:
Ich liebe die Welt


Dann lauschen Sie einige Minuten in sich hinein, fühlen, was passiert und werden spüren wie sich Ihre Gefühle und Empfindungen langsam verändern werden und Sie mit sich und der Welt in Einklang kommen und sich und die Welt lieben. Sie sind bereit für die Liebe.




Herzlichst

Susan Heat Love & Life Beraterin, Buchautoin, TV-Expertin

 www.susan-heat.de -

Repro: Susan Heat


Impressum - http://lieben-und-lachen.over-blog.de

 

von Susan Heat - veröffentlicht in: Das pralle Leben - Community: Lieben und Lachen
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