Zu wenig Männer hat das Land. Da hilft ganz klar ein Mann den heiratswilligen Frauen auf die Sprünge und macht aus ihnen Vamps und sanfte Schmusekatzen ...
„In einem Land mit chronischem Männermangel, in dem es zum guten Ton gehört, wenn einer seine Gattin schlägt,“ braucht es einen Mann wie Wladimir Rakowskij. In sechs Tagen macht er aus selbstbewussten Frauen attraktive Verführungskünstlerinnen, die jederzeit den richtigen Anmachtrick parat haben.
Dafür wackeln sie mit dem Hintern, lernen gekonnt ihren Kopf in 15 Grad-Neigung zu heben, verführerisch zu gucken oder sich wie eine Katze an das Objekt ihrer Begierde zu kleben, damit er ihnen das Objekt der Begierde kauft
„Frauen sind schon mit ihrer Geburt die geborenen Schauspielerinnen“, weiß der Meister der Moskauer Luderschule. Vor zehn Jahren erkannte Der 43-jährige den Trend und hob seine Wissenschaft „Stervologia" aus der Taufe. Der Psychologe war zuvor in Staatsdiensten und zeigt Frauen seit einem Jahrzehnt wie sie als „Sterva“ Männer bezirzen und um den kleinen Finger wickeln. Sterva ist für die meisten Russen nichts anderes als eine Hure, im günstigeren Fall ein Luder.
Na bitte. Da haben wir sie doch wieder die alte Mähr von der Heiligen und der Hure. Die macht auch vor der 27jährigen Natascha nicht halt. Hübsch ist sie, selbstbewusst und hat einen guten Job als Anlagenberaterin in einer Moskauer Bank. Nur einen Mann hat sie nicht. Das ist ihr Dilemma. Deshalb meldete sich sie zum Schlampenkursus bei Wladimir Rakowskij.
Sechs Tage dauert der Luder-Fitmachkurs. 200 Euro blättert jede Teilnehmerin dafür hin. Aber dafür bekommt frau auch jede Menge geboten. Zum Beispiel die Technik wie sie richtig eine Banane isst. Soll frau sie wirklich essen. Nee, dran üben soll die hübsche Maid. Ein absolutes Must. Stehen doch auch die russischen Jungs auf einen guten Blow Job. Nach der Übung sind dafür die Russka-Ladies auf jeden Fall gut vorbereitet.
Der Anmachtrainer zeigt natürlich auch, wann und wie frau vor dem Auserwählten gekonnt auf die Knie geht. Treuherzig landet sie prompt und gekonnte zwischen seinen Beinen – Aug in Aug mit seinem Schritt. „In dieser Situation ist der Mann gefangen und kann nicht einfach weg“, freut sich Rakowskij und die anderen Teilnehmerinnen klatschen dazu begeistert Applaus.
Männerfang ist ja auch die Devise. Da darf`s für ihn auch schon mal die Überrumplungsvariante sein. Um die paar Russen kämpfen die Schönen des Landes eben mit allen Bandagen und Tricks.
Für den Luden-Macher ist sein Angebot die russische Antwort auf die westliche Emanzipation. „Denn auch in Russland haben die Frauen übers Karrieremachen ihre Weiblichkeit vergessen.“
Ein Dilemma für die Frauen. Männer sind ja sowieso zuwenig im Land. Und für den Luder-Trainer ist es das wahre Glück. Stehen doch die Frauen Schlange, um sich von ihm auf den richtigen Verlockungspfad bringen zu lassen. Die Ehefrau des Trainers hat natürlich auch bei ihm geübt. Süße 19 ist die Kleine und ganz das Ergebnis seiner fürsorglichen männlichen Schule. Und natürlich ganz, ganz lieb ...
Ist es da nicht schön, wenn einer die Mädels wieder auf den richtigen Kurs bringt. Obwohl Rakowskij seine Teilnehmerinnen auch ermuntert, nicht dem Idol ihrer Mütter nachzueifern. „Die wollen, dass ihre Töchter einen Mann bekommen, egal, ob er seine Frau verprügelt, oder sich wie es viele Männer in Russland tun, sich von ihr aushalten lässt. Hauptsache verheiratet.“
Whow! Hätte bestimmt keiner gedacht.
Dass die russischen Männer so schrägt drauf sind. Wer hätte das erwartet. Ich sollte mir an Wladimir ein Beispiel nehmen und eine richtig tolle Luderschule aufmachen. Klar kriegen die Frauen von mir beigebracht wie sie den Champus gekonnt über ihren Busen gießen und genüsslich nach ihrem Strip vor ihrem Auserwählten im großen Champagnerglas baden. Ganz wie Dita von Teese. Luder sind immer gefragt. Und ein paar Abstriche müssen halt auch die westlichen Frauen mal endlich machen.
Sonst schnappen uns die sinnlichen Kubanerinnen und heißen Brasilianerinnen, die willigen Thais und ludergetrimmten Russinnen noch alle Männer vor der Nase weg.
Das soll und darf nicht geschehen. Hier hilft nur eine Notfall-Sofort-Programm und ganz klar die Eröffnung eines Heiligen-und-Huren-Palasts als Ausbildungsstätte für emanzipierte Frauen. Die danach auf jeden Fall wissen, was Männer wünsche und vor ihm jederzeit, gehen, wie auch Jerry Hall vor ihrem Mick Jagger, wann und wo immer ER will, in die Knie gehen. Ihm jeden Wunsch von den Augen und Lippen ablesen und allzeit bereit und ständig zu seiner Verfügung stehen.
Solche Frauen braucht das Land. Dann müssen sich die Jungs nicht mehr emanzipieren und lange überlegen, welches Rollenbild Frauen heute von ihnen erwarten. Dann ist die Welt endlich, endlich wieder in Ordnung. Sie Heilige und Hure. Er wieder der Herr im Haus. Klar bekommt sie dafür auch öfter mal ne Belohnung. Was nettes zum Anziehen. Einen schicken Flitzer und den Luxustrip ins Taka-Tuka-Land.
Geht doch, werden die Herren der Schöpfung aufatmend seufzen. Muss doch, zischt wohl die Damenwelt. Ist doch völlig normal, sage ich und nehme gern die ersten Anmeldungen von umpolbereiten Frauen
an dieser Stelle entgegen.
Mit den ersten dreißig fange ich gleich an. Zuerst geht`s dabei um die Banane. Alles andere folgt danach. Flirten, Strippen, Neigen, Hüften rollen, Augenklimpern – gekonnt und zum Erfolg gemacht!
Luderwillige können sich sofort melden. Männer dürfen gern Geschenkgutscheine für ihre Auserwählte erwerben. Es muss doch auch aus den emanzipierten Frauen hierzulande wieder ein liebes Weibchen zu machen sein. Wäre doch gelacht. Und Humor wollen wir uns bei dieser ernsten Sache auf keinen Fall leisten.
Geht nicht, gibt`s eben in einer Luderschule nicht. Protest zwecklos. Andere Vorschläge abgelehnt. Beschlossen und verkündet! Hallelujah! Da können Männer jetzt schon mal jubilieren. Aber nicht zu tolle und auf keinen Fall triumphieren. Sonst geht das Ding vielleicht doch wieder nach hinten los. Und das hatten wir doch nun schon eine ganze Weile. Damit muss jetzt endlich Schluss sein.
Also Frauen.
Nichts wie ran! Auf zum Schlampenkurs. Auf Euch wartet eine schöne Belohnung und eine tolle Reise ins Taka-Tuka-Land.
Text: Susan Heat - Love & Life Beraterin
Foto: Goisa/pixelio
Impressum - http://lieben-und-lachen.over-blog.de
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